Ein frohes neues Jahr, Ihr Lieben. Möge es alles für Euch bereithalten, das Ihr Euch erhofft und erträumt, mögen die Freudenmomente zahlreich und die bösen Überraschungen so gering wie möglich sein.
Ich habe an Silvester Geburtstag, weshalb für mich der Jahreswechsel immer doppelt emotional und intensiv ist. Emotional aufgrund des Lebensjahrswechsels, den ich natürlich auch reflektiere; intensiv, weil ich häufig Gäste habe und vorher und nachher damit beschäftigt bin, alles schön und später wieder sauber zu machen.
Die Weihnachtsferien gehen in Hessen in diesem Jahr bis Mitte Januar, das heißt, die ersten beiden Wochen des neuen Jahres sind die Eltern in meinem Freundeskreis damit beschäftigt, ihre Schulkinder zu betreuen. Ich selbst arbeite ab Montag wieder – und ich muss zugeben, in diesem Jahr fällt es mir deutlich schwerer als sonst, aus meiner kuscheligen Feiertagshöhle wieder herauszukommen.
Vielleicht liegt das daran, dass ich so häufig Raclette gegessen habe diesmal. ;) Aber auch darüber hinaus habe ich den Eindruck, mich diesmal tiefer vergraben zu haben als sonst. Das hat mehrere Gründe. Mein neuer Partner wohnt nicht im Raum Frankfurt, so dass wir oft hin und her gefahren sind in den vergangenen zwei Wochen. Woanders zu sein, andere Familienbräuche und regionale Unterschiede kennenzulernen hat mir ein richtiges Urlaubsgefühl gegeben, das mich aus meinem eigenen Alltag gut herausgebracht hat im besten Sinne. Dann bin ich ja 2025 auch selbst umgezogen – und ich finde, Feiertage in einer neuen Wohnung, in der man erst noch eine Infrastruktur finden muss, sind immer etwas Besonderes. Wo soll der Baum stehen? Was soll sonst noch dekoriert werden, was muss dafür vorübergehend umziehen? Da gab es viel zu bedenken, auch das war intensiver als ein Weihnachten in gewohnter Umgebung.
Nun tauche aber ich wieder auf. Am Montag muss ich wieder arbeiten – und ich freue mich drauf, in die Normalität zurückzukehren. Denn irgendwie sind diese mit Käse und Müßiggang gefüllten Tage zwischen den Jahren zwar schön, aber sie sind nicht das echte Leben. Das echte Leben, das ist Arbeit, das sind Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen, Freundinnen und Freunden, Probleme, die gelöst werden und Herausforderungen, die gemeistert werden dürfen. Ich mag meinen Alltag, deshalb habe ich nichts dagegen, in ihn zurückzukehren. Und dann wird es ja auch irgendwann wieder Frühling. In diesem Sinne: Einen guten Start ins echte Leben 2026 für Euch alle!





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