Blog, In eigener Sache, Neues aus der Welt einer Schreiberin

Buchschreiben: Happy End

Es ist soweit: Heute morgen um zehn Uhr habe ich mein Buchmanuskript und 91 hochauflösende, knallbunte Frankfurt-Fotos persönlich beim Societäts Verlag abgeliefert. Begleitet wurde ich von Robin Kehl, der ja alle Bilder in „Frankfurt liebt dich!“ gemacht hat. Für ihn war es natürlich extra-interessant, so einen Verlag mal von innen zu sehen. Außerdem konnte Robin so direkt mit Mediendesignerin Julia Bohl über die Fotos, technische Auflösung und Formate fachsimpeln. Ich glaube, ihm ist ein bisschen mulmig dabei, seine Arbeit aus der Hand zu geben. ;) Aber die junge Designerin wirkte hip, konzentriert und ganz so, als würde sie sich bestens auskennen. Sie macht bestimmt einen tollen Job.

Fast eine Stunde saßen wir anschließend mit Verlagschef Dr. René Heinen in seinem Büro zusammen. Mich interessierte vor allem, wie es jetzt weiter geht. Und das erklärte er mir auch geduldig: In zwei bis drei Wochen bekomme ich auf Papier eine Korrekturfahne, in die ich handschriftlich meine Änderungswünsche schreibe. Anschließend geht dann alles seinen Gang – bis wir das gedruckte Werk voraussichtlich Ende August, Anfang September in den Händen halten. Das kommt auch darauf an, wie gut die Druckerei zu diesem Zeitpunkt ausgelastet ist. Für die Zeit nach der Veröffentlichung hat Heinen bereits so einige richtig coole Ideen, aber die möchte ich hier noch nicht verraten. ;)

Mein Lieblingsmoment war, als es an der Tür klopfte und jemand seinen Kopf ins Büro steckte. Der Verlagschef ging hin, öffnete und sagte laut und sehr bestimmt: „Ich kann jetzt nicht, ich bin im Autorengespräch.“

Ich flüsterte Robin zu:

Ich bin die Autorin. Er meint mich.

Ich glaube, Robin verstand gar nicht so richtig, warum mich das so flashte. Aber ich habe mich immer noch nicht daran gewöhnt, dass ich jetzt Autorin bin. Und ich hoffe, das wird auch nie normal, dafür ist diese kleine Gänsehaut, die ich bekomme, wenn mich jemand so nennt, einfach viel zu toll. :)

 

***

Und dann ist das hier auch noch der 300. Beitrag in meinem Dezembra-Blog. Kann dieser Tag eigentlich noch runder werden? :)

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6 thoughts on “Buchschreiben: Happy End”

    1. Danke, Sarah. Selbstverständlich! :) Sogar mit Bestell-Link. Wann es genau erscheint, wissen wir wie gesagt noch nicht, aber das wird dann hier natürlich groß gefeiert. :)

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