FLD: Von Rollschuh-Nutten und Eisbecherkirschen

Anne bei der Lesung

Gestern habe ich in Kelkheim aus meinem Buch gelesen und hatte selbst sehr, sehr viel Spaß dabei. Das Catering der Weinhandlung Porta Vagnu war ganz toll und die Reste der leckeren vegetarischen Muffins, die wir mitnehmen durften, habe ich nachts noch daheim verputzt. Rebekka Remer von der Buchhandlung Herr hat nicht nur Kasse und Büchertisch betreut, sondern auch bei der Lesung immer wieder laut gelacht, was natürlich auch richtig cool war. Und ich denke, diejenigen, die gestern Abend da waren, sind sich allesamt einig: Die Akkordeonspielerin Marianne Bommer ist einfach nur großartig. Ich liebe ihre unglaubliche Bühnenpräsenz, ihren starken Ausdruck beim Singen und generell ihre gelassene Art, die ich gerade in solchen stressigen Situationen als sehr angenehm empfinde. Und ihr absolut sicheres Händchen und ihre Furchtlosigkeit bei der Auswahl der Lieder. Da geht es um Nutten mit Rollschuhen, die anderen Frauen die Männer ausspannen, um alte Liebhaber, die auch ihre Vorzüge haben, und um jede Menge Liebe und Herzschmerz.

Meine teils wilde Frisur auf den Fotos ist übrigens der Tatsache geschuldet, dass wir immer wieder das Mikrofon-Headset hin und her wechseln mussten. Hauptsache, ich habe mir vorher stundenlang die Haare gemacht! Ja ja, die kleinen Widrigkeiten im Autorinnenleben … ;)

Ich habe mich sehr gefreut, dass neben zahlreichen neugierigen Lesern auch so viele gekommen sind, die ich noch von früher kenne. Danke an alle, die gestern Abend dabei waren, an alte und neue Freunde – und solche, die es vielleicht noch werden können … Auch Peter Hillebrecht von der Kelkheimer Zeitung war da, in Kelkheim eine Ikone des Lokaljournalismus, genauso wie der ehemalige Stadtverordnetenvorsteher Dr. Klaus Fischer, den ich noch von vielen früheren Kreisblatt-Terminen kenne. Wie die Kirsche auf einem eisbecherartigen Abend war dann noch ein kleines Erlebnis, das ich anschließend im Alten Rathaus in Münster hatte. Björn und ich sind dort nach der Lesung mit einer Freundin noch ein Bier trinken gegangen – und während wir dort saßen und uns über die Lesung unterhielten, sprach mich ein Mann am Nachbartisch an. Er und seine Frau haben eine Weinstube in Wiesbaden und würden sich freuen, wenn wir mal gemeinsam dort eine Lesung veranstalten können. :) Läuft, würde ich sagen.

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2 Gedanken zu “FLD: Von Rollschuh-Nutten und Eisbecherkirschen

    1. Vielen Dank. Ja, es war toll – auch wenn es für mich immer noch sehr ungewohnt ist, an solchen Abend derart im Mittelpunkt zu stehen… Und ich merke danach auch immer, wie auslaugend ein solcher Auftritt ist. Aber ich genieße trotzdem jede Sekunde. :)

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