#reisen: 5 Dinge, die ich als Outsiderin über die Insel Sylt gelernt habe

Von Sonntag bis Dienstag habe ich mein Büro gegen den Strandkorb eingetauscht und eine Reportage auf der Insel Sylt produziert. Als absoluter Sylt-Neuling habe ich dabei einiges gelernt, das ich hier kurz für Euch zusammenfassen möchte – auf dass Ihr vorgewarnt seid, solltet auch Ihr demnächst Eure Insel-Premiere buchen. :)

#slowmo

Auf Sylt läuft alles etwas langsamer und ganz entspannt. Einige Inselaner, die mir begegnet sind, lassen fünf gerne mal grade sein, wenn es um Uhrzeiten, Tankfüllungen oder generell Absprachen geht. Das kann stressen, wenn man zum Arbeiten kommt, aber im Urlaub sicher seeehr entspannen.

#exclusive

Jeder kennt ja dieses Klischee von der High-Society-Insel, auf der man Champagner nippt und Austern schlürft. Aber mein Eindruck zur Hauptsaison war ein anderer: Sylt ist gar nicht sooo teuer. Die Übernachtungen vielleicht, wenn man kurzfristig bucht und während der Sommerferien kommt – die Restaurants abseits der absoluten Promi-Hotspots gehen aber. Und selbst das gute alte Gosch-Krabbenbrötchen war mit 5,50 Euro am Stand auf der Sylter Sailing Week zwar schon teuer – wenn ich allerdings daran denke, dass so mancher Bäcker auf der Zeil oder am Hauptbahnhof 4,80 Euro für ein Mozarella-Tomate-Brötchen aufruft, relativiert sich das schnell. Und wenn man bisschen auf den Preis achtet, kann man auch in der Fußgängerzone von Westerland easy gut und günstig essen. Zum Beispiel bei der Kette „Extrablatt“, von wo man aus dem ersten Stock sogar einen Blick aufs Meer hat. Knapp 9 Euro fürs Frühstücksbüffet sind doch unschlagbar.

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#sagjazurstrandkarte

Wenn Euch der freundliche Mensch an der Rezeption eures Hotels fragt, ob Ihr eine Karte für den Strand braucht, sagt ja. Denn die Strände kosten Eintritt – und wer keine Gästekarte seines Hotels hat, über die die Kurabgabe finanziert wird, muss zwischen 3 und 4 Euro pro Tag zahlen. Wusste ich vorher nicht und habe deshalb keine im Hotel mitgenommen. *nerv*

#privatjetfeeling

Die meisten Besucher kommen mit Bahn, Autozug oder Schiff. Mit dem Flugzeug anzureisen ist aber tatsächlich auch eine Option. Ich bin von Düsseldorf aus geflogen (shame on me for the Inlandsflug, ich weiß) und wurde überrascht davon, dass dort eine winzige Propellermaschine bereit stand. War auf jeden Fall ein Erlebnis, das so ein bisschen an Privatjet erinnert hat.

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#weathergirl

Die Nordsee ist ein rätselhaftes Gewässer. Und das Wetter auf den Inseln ist ziemlich exzentrisch. 18 Grad fühlen sich an wie 30 – und umgekehrt wegen des Windes. Also nie den Sonnenschutz vergessen und am besten im Zwiebellook anziehen, dann seid Ihr für alles gerüstet.


Mein Fazit: Das ruhige, entspannte Sylt hat mir sehr gut gefallen und ich möchte auf jeden Fall privat wiederkommen. Allerdings würde ich, wenn ich Urlaub dort mache und dementsprechend mehr Zeit habe, das nächste Mal die von uns neunstündige Fahrt mit der Bahn wählen und auf den Inlandsflug verzichten.

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