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#psyche: Einhornpower

Im Dezember 2025 war ich auf einem Klausurtag der Stadtkirche im Museum für Kommunikation in Frankfurt. Damals durfte sich jede und jeder eine Postkarte aus dem Museumsshop aussuchen und sie an sich selbst schreiben. Und irgendwann würden die Organisator:innen sie dann losschicken.

Für mich war die Wahl schnell klar: Eine mit reflektierender Folie überzogene Karte eines muskulösen, pinken Einhorns, das hin und her galoppierte, wenn man die Karte bewegte. Ich weiß noch genau, wie diese Einhornkarte mich begeistert hat, ich konnte gar nicht mehr aufhören, darüber zu lachen – und habe mich natürlich für sie entschieden, denn so möchte auch ich in mein neues Leben galoppieren: stark, entschlossen, pink und fabelhaft.

Heute morgen nun war sie im Briefkasten, samt guter Wünsche in meiner eigenen Handschrift. Und ich bin gerührt. Sie bekommt auf jeden Fall einen Ehrenplatz in meiner Wohnung. <3

2 Antworten zu „#psyche: Einhornpower“

  1. Solche „bewegten“ Postkarten kamen auf . als ich (inzwischen 77) noch ein Kind war, und ich war versessen darauf. Ich liebe Postkarten noch immer, aber würde ich eine an mich selbst schreiben, dann nur um festzustellen, wie lange es dauert, bis sie zugestellt wird. Es regt mich maßlos auf, dass für Postkarten inzwischen das gleiche Porto wie für Briefe erhoben wird, sie trotzdem von der Post aber nachrangig behandelt werden.

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Über dezembra

Anne: Frau, über 40, Redakteurin, Buchautorin, kinderlos und verliebt ins Leben, bloggt über Zwischenmenschliches und Psychosoziales, über Frauenthemen und Arbeitsdinge, übers Reisen und das Leben ohne Schilddrüse.

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