#health: How to … überleb Ostern auf Diät

Ostern – für die meisten von uns ist das ein langes Wochenende voller Schokolade, bunter Eier, Kuchen und Braten. Und Likör. Und Wein. Und überhaupt so ziemlich allem, was unser Gehirn mit Zucker flutet und unsere Geschmacksknospen tanzen lässt. Ich liebe Ostern, nicht zuletzt wegen der wunderschönen, unschuldigen und fröhlichen Frühlingsstimmung. Für mich sind es die ersten großen Feiertage, seit ich Ende Januar meine Ernährung umgestellt habe. Natürlich ist es eine Herausforderung, an der eigenen geradlinigen Diät festzuhalten, während drumherum zehntausende von Kalorien verspeist werden.

Zum Glück habe ich seit der Umstellung schon genug Geburtstagsfeiern, Wochenendtrips, Geschäftsreisen und All-You-Can-Eat-Büffets mitgemacht, so dass ich eine Überlebensstrategie entwickeln konnte, die mir auch jetzt an Ostern wieder helfen wird, durchzukommen, ohne mindestens drei Kilo zuzunehmen. Falls du dir ähnliche Gedanken machst, habe ich neun Tipps für dich, wie du zwischen Tante Ernas Osterlamm und Muttis Schokohasen-Sammlung klarkommst. Frohe Ostern!

#1: Spread the word

Sag deinen Lieben deutlich, dass sie dir keine Schoko-Osterhasen oder Schoko-Eier schenken sollen. Echte bunte Ostereier sind erlaubt, solang du nicht den Überblick verlierst (siehe Punkt 4). Wer dir etwas schenken möchte, kann dir ja stattdessen eine süße Mango, einen hübschen Nagellack oder etwas Selbstgebasteltes ins Körbchen legen.

#2: There’s no day like today

An einem idealen Tag ernährst du dich gut, weil du alle Mahlzeiten selbst zubereitest, die einzelnen Zutaten abwiegst und genau weißt, wieviel Zucker und Fett in allem steckt. An Ostern gehst du aber vielleicht brunchen oder sitzt bei jemand anderem am Tisch und hast keine Ahnung, was im Essen alles so drinsteckt. Aber keine Panik, das heißt noch lange nicht, dass du deinen Plan an dem Tag über den Haufen werfen musst. Wenn du vorher weißt, was auf den Tisch kommt, plane deine restlichen Mahlzeiten entsprechend. Und halte dich vor allem bei Fett am restlichen Tag zurück, die meisten Hausfrauen und Gastro-Beriebe geizen nicht bei Butter und Öl. Meine Ernährungsberaterin sagt immer, am Ende kommt es auf die Tagesbilanz an.

#3: Sei ein Schätzchen

Manchmal nehme ich meine Küchenwaage mit, wenn ich irgendwo eingeladen bin. Dann gucken die Gastgeber mich meistens ziemlich vorwurfsvoll an und ich fühle mich wie eine Spielverderberin. Wenn du nicht ganz so streng sein willst, schätze deine üblichen Portionsgrößen und halte dich dran: 60 Gramm Nudeln, 300 Gramm Kartoffeln, 75 Gramm Reis …

#4: Eggs-treme

Ich habe ja schon viele Diäten ausprobiert – und mit Low Carb schon einmal erfolgreich abgenommen. Wenn du auf Kohlenhydrate verzichtest, sind Eier ohne Ende erlaubt. Vor allem an Ostern echt ein Glücksfall. Aaaber: Dank meiner Ernährungsberaterin habe ich gelernt, dass schon ein bis zwei Eier einer Tagesration entsprechen. Wenn ich zwei Eier esse, sind mir am restlichen Tag weder Fisch noch Fleisch oder Wurst erlaubt. Mies, oder? Offenbar hauen die bunten Kleinen ganz schön rein. Und so gern esse ich hartgekochte Eier dann auch wieder nicht.

#5: Geh satt zum Osterkaffee

Auch ein Tipp meiner Ernährungsberaterin: Wenn du schon satt irgendwo hin kommst, läufst du nicht Gefahr, am Ende knieftief in Schokopapierchen und Sahnetorte zu stehen.

#6: Bring dir deine eigene süße Alternative mit

Aber natürlich willst du auch nicht griesgrämig ohne was Leckeres am Tisch sitzen und den anderen Gästen die Laune verderben. Ich bereite mir, wenn ich irgendwo zum Kaffee eingeladen bin, daheim einen Joghurt mit frischen Früchten, gerösteten Nüssen und Honig zu, den ich im Glas mitbringe und mit reinem Gewissen genießen kann. Heutzutage ist es ja gar nicht mehr so exotisch, wenn die vegane Cousine rechts von dir etwas anderes isst als der laktoseintolerante Onkel zu deiner Linken. Nimm dir das Recht ruhig raus, selbst zu entscheiden, was du zu dir nimmst. Aber auch hier gilt: Vorher ankündigen wäre nett, damit die Gastgeber bei den Tortenmengen entsprechend planen können.

#7: Probier ein Gäbelchen voll

Früher war ich immer der Meinung, dass es mir leichter fällt, ganz auf Süßes zu verzichten als nur ein Stückchen zu essen. Mittlerweile sehe ich das anders. Ich esse im Alltag überhaupt keine Süßigkeiten mehr. Aber wenn mich etwas wirklich anlacht, probiere ich eine Gabel oder ein Schlückchen davon. Schon dieses Bisschen langt, um im Geschmack zu schwelgen und an der Köstlichkeit teilzuhaben.

#8: Osterfeeling ohne Kalorien

Ostern ist mehr als ein überladener Tisch. Geh raus und mach einen Osterspaziergang, bemale Eier für andere, besuch den Ostergottesdienst, färb deine Haare bunt oder schmück deine Wohnung. Es ist Frühling! Und das können wir mit allen Sinnen genießen.

#9: Mach ne Pause

Du ernährst dich die meiste Zeit des Jahres gesund, achtest auf deinen Körper und deine Figur. Es spricht überhaupt nichts dagegen, mal eine Ausnahme zu machen, wenn du das möchtest. Sei gut zu dir, höre auf dein Sättigungsgefühl und genieß alles, was du möchtest. Und am Tag danach? Steigst du mal nicht auf die Waage, sondern findest einfach zurück zu deiner guten, gesunden Ernährungsweise.

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