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Aus dem Leben einer Schreiberin: Das Meer-Prinzip

Wenn man es sich recht überlegt, waren die letzten drei, vier Monate die Hölle. Ich habe in nur zwölf Wochen ein ganzes Buch geschrieben, natürlich neben meiner normalen Arbeit hier in der Redaktion. Klar, dass da nicht besonders viel Zeit für andere literarische Bemühungen geblieben ist. Das Schöne am Literaturbetrieb allerdings ist: Er mahlt verflucht langsam. Richtig, richtig langsam. Fast zeitlupenartig. Mit anderen Worten: Wer einen Text oder ein Gedicht an eine Literaturzeitschrift oder einen Wettbewerb schickt, muss Geduld haben.

Das Meer-PrinzipLiteraturzeitschriften und -Wettbewerbe sind so etwas wie mein Lieblingssport; ich habe sie ständig im Blick und bin bei zahlreichen Newslettern registriert. Und ich schicke auch dauernd irgendetwas durch die Weltgeschichte und vergesse wenig später, dass ich überhaupt teilgenommen habe. Deshalb ist es eine schöne Überraschung, wenn dann plötzlich ein Belegexemplar mit einer gedruckten Geschichte oder eine Platzierung bei einem Wettbewerb ins Haus flattert. So ähnlich ging es mir vor ein paar Tagen, als plötzlich die neueste Ausgabe der österreichischen Literaturzeitschrift Etcetera im Briefkasten war. Darin abgedruckt ist meine Geschichte „Das Meer-Prinzip“, die ich vor vielen Jahren geschrieben habe, die aber noch nie veröffentlicht wurde. Ich schätze mal, ich habe sie dort hingeschickt, weil das Überthema der aktuellen Ausgabe (die Etcetera erscheint viermal im Jahr und hat ihren Hauptsitz in St. Pölten) Wunder lautet, und habe mit dem leicht esoterischen Erzählstil wohl ins Schwarze getroffen.

Das Überthema erklärt übrigens auch die etwas radikal-christlich daherkommende Aufmachung der Zeitschrift, die mir auf den ersten Blick fast ein bisschen sektenartig vorkam. Doch das Innere, gerade auch die Fotos, sind sehr modern und gar nicht sektenartig. Außerdem weiß ich aus meiner Zeit als Redaktionsmitglied bei der Literaturzeitschrift Zeichen&Wunder, dass die bildliche Gestaltung von Prosa und Lyrik gar nicht so einfach ist.

Ich freue mich sehr für meine kleine Geschichte, dass sie nach Jahren in der Schublade doch noch zu Ehren kommt. :) Wenn Ihr sie lesen möchtet, klickt einfach links auf die Mini-Seite, dann öffnet sich ein PDF. In mein virtuelles Bücherregal stelle ich das Heftlein jetzt erstmal nicht, das hole ich aber nach, sobald mein Buch erschienen ist – dann lohnt es sich richtig.

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1 thought on “Aus dem Leben einer Schreiberin: Das Meer-Prinzip”

  1. Dann herzliche Gratulation zur Veröffentlichung :)
    Ist bei Fotowettbewerben übrigens ähnlich wie bei der Literatur. Da vergesse ich auch immer, dass ich was, und vor allem, was, ich eingereicht habe :)

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