Kassensturz: So lief das Jahr 2013 für dezembra.de.
Es ist Advent – und eine Gruppe befreundeter Bloggerinnen hat mich eingeladen, bei einer literarischen Adventskalender-Aktion dabei zu sein.
Vor ein paar Tagen erst hatte ich das Heftchen, in dem 2012 mein Gedicht „Octo-2“ erschienen ist, wieder in der Hand, denn ich wollte Euch etwas vom Gedichteschreiben erzählen. Dabei hatte ich schon fast vergessen, dass die Ehrung der Preisträger des Hildesheimer Lyrik-Preises mit dem Abdruck in dem Heftchen ja noch gar nicht abgeschlossen ist!…

Von der stummen Wut einer Leerzeile und der namenlosen Wucht eines amputierten Satzes.
Lesungen und offene Bühnen… Ich habe richtig Lust, mal wieder am Mikro zu stehen.
Mit meinem neuen Buchprojekt „Liebenacht“ bewerbe ich mich um ein Projektstipendium. Der Preis: Zwei Wochen Schreiben – Tag und Nacht. :)
Von Anne Zegelman Ziehst mir mein Innerstes über die Ohren. Du liebst mich so schwindelig, dass ich davonlaufen mag. Du machst, dass ich mich fühle wie ein alter Pullover voller Mottenlöcher. Die Hälfte der Zeit mag ich dich nicht einmal besonders. Geh nicht weg.

Ein Manuskript an einen Verlag zu schicken ist ganz schön zeitaufwendig. Das Ganze hat etwas von einer umfangreichen Bewerbung, nur, dass man kein Foto draufkleben muss.
Autoren müssen kreativ sein. Nicht nur beim Schreiben, sondern auch beim Verstauen der Veröffentlichungen. Es gibt nämlich erstaunlich viele verschiedene Materialisierungen einer Publikation. Nach Büchern, Magazinen und Zeitungen kann ich mir nun also auch ein Heftchen ins Regal stellen. Und 2013 kommt noch ein Gedichtbanner dazu. Das lässt sich dann aber bestenfalls aufrollen.