
Gestern haben wir unser fertiges Cover dem Geest-Verlag präsentiert. Und der Verlagschef ist genauso happy damit wie wir.
Auf der Seite des Geest-Verlags gibt es bereits einen ersten Hinweis auf glueckskind. Und auch hinter den Kulissen sind wir weiter fleißig.

Cover-Shooting für glueckskind: Über das Motiv habe ich mir vorher ganz schön den Kopf zerbrochen. Am Ende ist dann wieder einmal das passiert, was ich auch schon von früheren Fotoshootings mit Robin und Deliah kenne.
Ein kleines Gedicht zum Schweigen zwischen zwei Menschen – und was darin wachsen kann.

Früher habe ich mir das Leben einer Autorin ziemlich glamourös vorgestellt. Ich hätte gedacht, dass ich einen neuen Buchvertrag in einer schicken Cocktailbar mit ganz, ganz vielen Freunden und Champagner feiern würde. Wie im Film eben.

Anfang des Jahres hatte ich eine kleine Krise, über die ich hier auch geschrieben habe. Ich wollte wieder für mich selbst schreiben und nicht mehr nur daran denken, ob sich das, was ich produziere, auch gut verkaufen lässt. Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet diese Krise mir meinen größten Traum erfüllen würde!
Katerstimmung nach dem ersten Glücksgefühl. Und die leise Erkenntnis: Ich glaube, wir haben einfach viel zu viel voneinander gehabt.

Dieses Gedicht habe ich heute morgen für jemanden geschrieben, von dem wir gestern Abschied nehmen mussten.

Draußen ist es Frühling, aber ich bin so ein bisschen in Herbststimmung. Denn gestern war ein Buch mit meiner jüngsten Lyrik-Veröffentlichung in der Post: Die Anthologie „Die süße Jagd nach Bitternissen“ aus dem Geest-Verlag. Und in meinem Gedicht geht es um den Herbst mit seinen vielen Geheimnissen.

Am Mittwoch morgen habe ich dieses Gedicht geschrieben, als ich unterwegs war – hingeworfen auf meinen Journalistenblog mit dem Notfall-Kugelschreiber aus meiner Tasche. Denn plötzlich musste das gesagt werden.

Nach langem Nachdenken bin ich zu einer Entscheidung gelangt: Ich will wieder für mich selbst schreiben, ohne darüber nachzudenken, wie ich das Ergebnis möglichst publikumswirksam anpreisen kann. Und ich will niemandem Rechenschaft ablegen müssen darüber, ob sich mein Geschriebenes auch ordnungsgemäß verkauft.